Am 1. März will die extrem rechte Organisation Voorpost in Maastricht gegen die niederländischen Drogengesetze demonstrieren. Hinter der Themenwahl dieser Demonstration steckt allerdings der Versuch, rechte Propaganda in die Mitte der Gesellschaft zu integrieren.

Voorpost ist eine internationale Organisation mit Mitgliedern in Belgien, Holland und Südafrika. Niederländische und belgische Mitglieder pflegen unter anderem engen Kontakt zur Blood-and-Honour Szene, der deutschen NPD und zur CP 86. Nun organisieren Voorpost-Nederland und Voorpost-Belgien gemeinsam diese Demonstration, zu der auch andere faschistische Organisationen eingeladen werden. Bereits zugesagt haben Mitglieder des Vlaams Belang, der faschistischen Studentenvereinigung NSV und der NVU. Am 1. März werden rund 300 Faschos durch Maastricht laufen, deswegen gibt es eine Mobilisierung zur Gegendemonstration. Die Antifa Niederlande ruft dazu auf, die Demonstration zu verhindern und der internationalen Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen extrem rechten Gruppen eine Niederlage zu verpassen.
Für weitere Informationen und Updates über Voorpost und die antifaschistische Demonstration behalte www.stopvoorpost.tk und www.afanederland.org (beide niederländisch) im Auge. Infos in Deutsch und Englisch gibts hier http://breekvoorpost.blogspot.com
In Düsseldorf wird es am 06.02. ab 19:30 einen Infoabend im Linken Zentrum geben, an dem auch Treffpunkt und gemeinsame Anreise besprochen werden.
Seit dem 5. Januar darf niemand mehr die Schnapsfabrik aufgrund einer Verfügung des Bauamtes Köln betreten. Die Begründungen des Bauamtes sind so fadenscheinig, dass fest steht das die Stadt Köln ein unliebsames Projekt aus dem Weg räumen will. Die Schnapsfabrik hat während der September-Proteste als Convergence Center gedient und war somit Objekt der Begierde von Staatsschutz und anderen Repressionsbehörden. Nun haben die demokratischsten Demonkraten, die im September noch gegen “pro Köln” geschunkelt haben, zu geschlagen und die Schnapsfabrik dichtgemacht.
Dieser Angriff auf antifaschistische Strukturen wird jedoch für Schramma und Co Folgen haben! Auf Repression folgt Aktion! Und so ruft ein breiter Vorbereitungskreis zur Solidaritätsdemonstration für den 31. Januar 2009, 16 Uhr, Bahnhofvorplatz, auf gegen Repression und für selbstverwaltete Räume auf die Straße zu gehen.
Am Freitag, dem 19. Dezember war das Bauordnungsamt in der Schnapsfabrik und hat verfügt, dass das Gebäude ab Montag, dem 22. Dezember nicht mehr betreten werden darf. Wir versuchen dagegen juristisch vorzugehen, bis wir Rechtsklarheit haben, kann die Schnapsfabrik aber nicht mehr genutzt werden.
Etwa 250 Menschen aus verschiedenen Spektren der Linken beteiligten sich am Montag an einer Solidaritätsdemonstration anläßlich der Ermordung von Alexandros Grigoropoulos. in Köln.
Einen Bericht zur Demo findet ihr HIER.
Wann? Montag, 8. Dezember, 16:00 Uhr
Wo? Bahnhofsvorplatz, Köln
Am Samstagabend wurde in Athen ein 15jähriger Anarchist bei einer Auseinandersetzung mit der Staatsmacht von einem Polizisten erschossen. Seitdem gibt es in ganz Griechenland heftige Proteste, sodass der Innenminister schon seinen Rücktritt angeboten hat, der aber vom Regierungschef abgelehnt wurde. Mehrere Universitäten sind besetzt und auf den Straßen mehrerer Städte gibt es Demos und direkte Aktionen. Näheres ist über die Medien zu erfahren, auch bei de.indymedia.org.
Wir wollen von Köln aus die Proteste in Griechenland unterstützen und unsere Solidarität mit dem getöteten Genossen ausdrücken, der im Kampf gegen die tägliche staatliche Gewaltherrschaft starb.
Treffpunkt hier in Köln ist am Montag, 8.12., ab 16 Uhr die Kundgebung des „Bündnisses für eine Gesellschaft ohne Knäste“ auf dem Bahnhofsvorplatz (Hbf.), die wegen der hungerstreikenden Gefangenen in den griechischen und italienischen Knästen sowieso stattfindet. Die Demo geht dann !pünktlich! um 17.30 Uhr von dort los.
Bisher zur Demo aufrufende Gruppen:
* SSK-Salierring
* SSK-Ehrenfeld
* Bündnis für eine Gesellschaft ohne Knäste
* Autonomes Knastprojekt
* Antifa-AK
Die Aktion Zahltag XXL ist heute in und vor der ARGE in der Luxemburger Str. sehr erfolgreich gestartet. Einen Bericht über die Aktionen am Montag findet ihr auf dem Medienportal Indymedia. Bis Freitag gibts jeden Tag größere und kleinere Aktionen in und um die Kölner ARGE, also kommt vorbei und bringt euch ein.
Am 3. November brach in den griechischen Gefängnissen ein Kampf aus, der schon seit langem schwelt. Es ist der Kampf der Gefangenen für faire Prozesse, eine annehmbare hygienische Versorgung und viele andere Dinge, die uns hier draußen als selbstverständlich erscheinen. Die etwa 12.000 Gefängnisinsass_innen leben in Griechenland – wie andere in vielen Ländern dieser Welt – in katastrophalen Haftbedingungen: Sie sind in Haftanstalten untergebracht, die für 7.500 Menschen konzipiert sind; medizinische Versorgung ist kaum vorhanden; fast ein Drittel der Gefangenen sitzt sogar nur in Untersuchungshaft, die in Griechenland bis zu 18 Monate dauern kann, usw. Die Gefangenen, isoliert von einer Gesellschaft, die den Ernst der Lage ausblendet, befinden sich in einer Notsituation, die jedes Warten zu einem Akt gegen ihr Leben macht. Seit dem 3. November befand sich ein Teil der Gefangenen in Griechenland im Hungerstreik, ein letztes Mittel, um ihre Forderungen gegenüber der Regierung durchzusetzen. Aufgrund vager Zusagen der griechischen Regierung wurde dieser Hungerstreik am 21. November vorerst ausgesetzt. Etwa 7.000 Gefangenen beteiligten sich aktiv oder unterstützend am Hungerstreik in Griechenland. Davon verweigerten etwa 5000 Menschen die Nahrungsaufnahme vollständig. Einige haben als radikalstes friedliches Kampfmittel ihren eigenen Mund zugenäht und die Flüssigkeitsaufnahme verweigert. Mit diesen drastischen Maßnahmen haben sie den Druck auf Regierung und Justiz erhöht, den 16 Punkte umfassenden Forderungskatalog der Gefangenen umzusetzen, der online nachzulesen ist.
Die Punkte befassen sich vor allem mit der direkten Verbesserung des Knastalltags, um einen halbwegs zu ertragenden Zustand in einer menschenunwürdigen Situation zu erreichen. Aber auch die Länge der teilweise drakonischen Strafen wird angeprangert. Wegen des entschlossenen Kampfes wird auch die bürgerliche Öffentlichkeit langsam auf die Zustände in den griechischen Knästen aufmerksam. Deshalb versucht die Regierung inzwischen, sich von der Kritik zu befreien und die Medien zu beruhigen, indem sie auf einen Teil der Forderungen einzugehen angekündigt hat. Andererseits versucht sie durch Bestrafung der angeblichen Rädelsführer des Widerstands, die Bewegung zu spalten. Die Disziplinarstrafen erstrecken sich von Isohaft bis hin zu andauernden Verlegungen in andere Gefängnisse. In Griechenland hat sich eine „Initiative für die Rechte der Gefangenen“ gegründet, die die Gefangenen praktisch und durch Einsetzen für ihre Forderungen unterstützt. Es wird täglich durch Soliaktionen wie Demos, Erklärungen und ein breites Feld direkter Aktionen eine größere Öffentlichkeit zu erreichen versucht.
Wir, das Bündnis für eine Gesellschaft ohne Knäste, setzen durch unsere Demo mit Besuch des griechischen Konsulats in Köln ein Zeichen grenzüberschreitender Solidarität. Es soll auch generell eine Debatte um die Verhältnisse, in denen Knäste als Gewaltinstrument des Staates genutzt werden, anstoßen. Deshalb werden wir auch dieses Jahr an Sylvester eine Demonstration an der JVA Köln-Ossendorf veranstalten. Außerdem werden wir wegen des beginnenden Hungerstreiks der Gefangenen in italienischen Gefängnissen ab dem 1. Dezember jeden Dezembermontag von 16 bis 18 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln demonstrieren. Inhaltlich wird es am 15. Dezember eine Veranstaltung des EA-Köln (www.ea-koeln.de) ab 19 Uhr in der LC 36 und eine Radiosendung von 21 bis 22 Uhr auf Radio Köln (107,1) zum Thema Knast geben.
Wir unterstützen den langen und unerbitterlichen Kampf der Gefangenen als einem Teil der unterdrückten Menschen des kapitalistischen Systems und seiner bürgerlichen Staaten. Wir fordern fürs erste die Erfüllung der Forderungen der in Griechenland Inhaftierten und darüber hinaus die Schließung aller Knäste, für die Freiheit aller Gefangenen überall!
Kommt zur Demonstration
am Donnerstag 27. November
15:00 auf dem Neptunplatz, Köln
Offene AKKU-Kneipe im November
Montag, 24. November, 20:00 Uhr
LC36, Hans-Böckler-Platz/Bahnhof West
Auch in diesem Monat bieten wir Euch wieder gemütliches Beisammensein bei Limo und Bier. Auch für warmes Essen ist wieder gesorgt. Diesmal steht die Kneipe im Zeichen des bevorstehenden Zahltag XXL, der vom 1. bis 5. Dezember stattfindet und die Rechte der Erwerbslosen in Köln konkret durchsetzen wird. Eine Person aus dem Bündnis Zahltag jetzt! wird dazu und zur Geschichte und Motivation des Kölner Zahltages einige Worte sagen. Weitere Informationen gibt es beim Bündnis Zahltag jetzt!
Desweiteren gibt es Informationen zur Kundgebungsserie von “pro Köln”. Auf der nächsten Kundgebung am 13. Dezember wird der Bundestagsrechtsaußen Henry Nietzsche, der auch schon bei der Bootsfahrt am 19. September anwesend sein durfte, sprechen.









